Podiumsdiskussion
Vereinslokal „Das freie Wort“ | Rögergasse 24-26 | 1090 Wien
Moderation:
Franziska Harbich, Volkswirtin
Roberta-Maria Ghete, Studentin und Aktivistin
· Sali Attia, Lehrerin und Politologin
· Albert Reiterer, Gesellschaftswissenschaftler
· Igor Böhm, Publizist
· Franz Sölkner, Steirische Friedensplattform
· Dalia Sarig, Jüdisch Antizionistische Initiative
Die Regierung präsentiert die Strategie 2.0 als Schutz vor Antisemitismus.
Doch sie dient nicht eher als machtpolitisches Steuerungsinstrument, das:
🔸 Kritik an Israel delegitimiert und kriminalisiert,
🔸 demokratische Räume einschränkt,
🔸 Aktivist*innen und NGOs unter Druck setzt?
Die Strategie arbeitet mit der Erzählung eines „importierten Antisemitismus“ und erzeugt damit einen Generalverdacht gegen Musliminnen, Migrantinnen und Geflüchtete.
So werden rassistische Narrative verstärkt, westliche Gewalt verharmlost und staatliche Repression legitimiert.
Wir zeigen, warum dieses Papier nicht Antisemitismus bekämpft, sondern unsere Demokratie gefährdet – und letztlich Antisemitismus schürt.
Initiative Palästina Solidarität (IPS)
