An die österreichische Bundesregierung!

Eine nicht auffindbare Leiche eines getöteten Israeli blockiert den 2.Teil des Friedensplanes für Gaza – für immer ?

Seit Übergabe aller noch lebender Geisel durch die Hamas gestaltete sich die Übergabe der inzwischen Toten, oder schon tot Verschleppten durch die Hamas und die am Überfall beteiligten kleinen militanten Gruppen schwieriger. Sogar ausländische Hilfe bedurfte es, die Bulldozer einbrachten, erst so konnte in den Trümmerbergen nachgegraben werden.

Ein einziger Leichnam fehlt noch – der des getöteten israelischen Soldaten Rani Gvili.

Die Hamas erklärt, die Suche nach seiner Leiche sei „durch die massiven Zerstörungen im Gazastreifen und den Tod von Kämpfern“ ( die um den Ort wissen könnten) erschwert.

Seine Familie reist deshalb sogar in die USA und hatte auch Begegnung mit Trump, der ihnen Unterstützung zusagte. Der Schmerz der Familie ist verständlich, sie wollen sich verabschieden können und ihn in einer würdigen Grabstätte wissen.

Smotrich und Netanjahu bekräftigten, dass Teil 2 des „Friedensplanes“ nicht begonnen werde, solange diese letzte Leiche nicht übergeben sei (juedische-allgemeine.de v. 7.01.2026).

Unter den Trümmerbergen in Gaza liegen tausende Leichen von Palästinensern.

Auch deren überlebende Angehörige möchten sich von ihrem toten Ehepartner, ihren Kindern, ihrem Großvater verabschieden können, um eine Grabstätte wissen..

Eine nicht auffindbare Leiche in diesem Chaos massiver Zerstörung verhindert, dass nach fast drei Monaten weiterer Pein, Leben in durchnässten Zelten, Kälte, schweren Mängeln an allen Grundbedürfnissen, endlich ein nächster Schritt beginnt.

Und wieder schaut die fast gesamte freie Welt zu und formt Sprechblasen wie Mahnung zu Menschenrechte etc.

Netanjahu ist überglücklich, dass die Leiche verschwunden bleibt und ihm einen Vorwand liefert, weiter alle Hilfe zu hemmen. Das ist ja nur eines seiner Vorhaben, siehe: der Entzug der Registrierungen. Nicht einmal ein österreichischer UN Spitzenbeamter findet bei uns Beachtung.

Wann endlich werden Sie endlich: 1. unüberhörbar protestieren und 2. bei weiterer Verhöhnung jeglicher Menschlichkeit durch Israels rechtsradikaler Regierung spürbare Sanktionen setzen ?   

Hirtenberg, am 8.Jänner 2026                              

Karl Helmreich, Benediktinermönch