Großdemonstration gegen Propaganda, Apartheid und Besatzung
🗓️ Datum: Samstag, 16. Mai 2026 um 14:00 Uhr
Treffpunkt: Christian-Broder-Platz
Route: Christian-Broder-Platz → Gürtel → Felberstraße → Schweglerstraße → Hütteldorferstraße → Vogelweidpark/Stadthalle
Link zur Demoplattform und den Unterstützer:innen: Keine Bühne für Völkermord – Freiheit für Palästina | Demo Wien 16.05.2026
Am 15. Mai, am Jahrestag der Nakba, findet der „Song Prostest – No stage for Genozide“ mit internationalen Aktivist:innen und Künstler:innen statt.
Mit internationalen Großveranstaltungen wie dem Eurovision Song Contest wird Israel eine Propaganda-Bühne geboten – so, als gäbe es keinen Genozid, keine Apartheid und keine Besatzung in Palästina.
Zeigen wir, dass auch in Österreich die Mehrheit gegen die Komplizenschaft mit Unterdrückung und Völkermord steht. Stellen wir der Propagandashow eine Massendemonstration entgegen: Es sollten die Rufe „Free, free Palestine” sein, die vom Eurovision Song Contest einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Mobilisieren wir gemeinsam gegen die Weißwaschung des israelischen Völkermord vor der Veranstaltungshalle des Eurovision Song Contest.
Während trotz eines angeblichen „Waffenstillstandes“ täglich Palästinenser:innen im Gazastreifen umgebracht werden, während Hilfsgüter weiter zurückgehalten werden, Häuser, Schulen, Infrastruktur zerstört sind, kein Trinkwasser im Gazastreifen vorhanden ist und die Vertreibungen im Westjordanland weiter eskalieren, wird Israel im Rahmen des Song Contests eine Propaganda-Bühne geboten, ganz so, als gäbe es keinen Völkermord, keine Apartheid, keine Besatzung.
Das zeigt einmal mehr: Kunst und Kultur sind Teil der Propaganda, durch die der Völkermord gerechtfertigt und normalisiert wird. Sie sind Teil eines medialen Apparats, der palästinensische Erfahrungen ausblendet, Palästinenser:innen und die Palästinabewegung diffamiert und kriminalisiert, während Israel die Möglichkeit bekommt, das eigene Image in Glanz und Glamour des Eurovision Song Contest zu polieren.
Durch die massenhafte Mobilisierung der internationalen Palästina-Bewegung, welche letztes Jahr in politischen Generalstreiks in Spanien und Italien gipfelte, haben bereits fünf europäische Länder – Spanien, Irland, Slowenien, Island und die Niederlande – bekannt gegeben den Song Contest zu boykottieren. Die ESC-Trophäen von Nemo und Charlie McGettigan sollen ebenso aus Protest gegen die Teilnahme Israels zurückgegeben werden. Das zeigt, wie wichtig es ist, den Druck auf die Herrschenden
gegen die Unterstützung Israels aufrechtzuerhalten.
Als Teil der internationalen Solidaritätsbewegung fordern wir daher den Ausschluss Israels vom Song Contest in Wien und verwehren uns gegen die bedingungslose Unterstützung von Politik und Medien für Völkermord und Besatzung.
Nach offiziellen Schätzungen wird die Ausrichtung des Song Contests der Stadt Wien rund 23 Millionen Euro kosten – 23 Millionen, die die Stadt wo anders einspart: Etwa im Bereich der Mindestsicherung bei Kinderzuschlägen, beim öffentlichen Verkehr oder bei alternativen Kultur- und Politik-Angeboten, wie dem Amerlinghaus. Repression und Rassismus gegen die Bewegung und der „Generalverdacht“ gegen muslimische Menschen in Österreich sollen die Angriffe der Regierung auf das Sozialsystem und demokratische Rechte decken.
Zeigen wir, dass auch in Österreich die Mehrheit gegen die Komplizenschaft mit Unterdrückung und Völkermord steht. Stellen wir der Propagandashow eine Massendemonstration entgegen: Es sollten die Rufe „Free, free Palestine” sein, die vom Eurovision Song Contest einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Mobilisieren wir gemeinsam gegen die Weißwaschung des israelischen Völkermord vor der Veranstaltungshalle des Eurovision Song Contest.
Unsere Forderungen
- Ausschluss Israels vom Eurovision Song Contest
- Sanktionen gegen Israel und Ende der österreichischen Komplizenschaft
- Beendigung aller politischen, wirtschaftlichen und militärischen Kooperationen
- Ende der illegalen Besatzung und Siedlungstätigkeiten
- Aufhebung der Blockade Gazas
- Rechenschaft & Strafverfolgung für Völkerrechtsverbrechen
- Freilassung aller willkürlich inhaftierten Palästinenser:innen
