Aufruf gegen Spaltungen

Wir haben seit der Demo gegen Rotax, dem Hersteller der Motoren für die israelischen Drohnen, die eine zentrale Rolle im Völkermord haben, am 17.1.26 in Wels eine Nachfolgedemo in Wien vorbereitet. Diese findet nun am 11.4. in Wien statt.

Anfang dieser Woche kam uns zur Kenntnis, dass es eine kurzfristige anberaumte Demo gegen die Todesstrafe für Palästinenserinnen und Palästinenser am gleichen Tag und zum gleichen Zeitpunkt geben soll.

Wir werden oft gefragt: warum? Und wir fragen uns das selbst auch.

Das Thema ist sehr wichtig, aber wieso positioniert man das als Gegenveranstaltung zum genauso wichtigen Forderung nach einem Ende der Rüstungsunterstützung für die israelische Mordmaschine?

Wir wurden auch gefragt, ob wir das nicht zusammenlegen wollen.

Eine der Lehren aus den vergangenen Jahren ist es spezifisch und anschlussfähig an andere Themen zu sein, wie zum Beispiel die Rüstungsbegrenzung und die verfassungsmäßig gebotene Neutralität, die die Rüstung für den Völkermord ausschließt.

Wir haben die Organisatoren aufgefordert, ihre Aktion auf einen anderen Tag zu verschieben: „geht nicht“. Ähnliche Antworten erhielten viele aus der Bewegung.

Warum? Die Antwort kann sich jeder selbst geben.

Initiative Palästina Solidarität