Demonstration in Wien

Am Samstag, den 11.4.26 demonstrieren mehrere Hundert Menschen durch die Wiener Innenstadt, um ein Ende der Rüstungsexporte insbesondere nach Israel zu fordern.
Anlassfall ist die oberösterreichische Firma Rotax, die Motoren für die israelischen Killerdrohnen herstellt, die in Gaza zur Begehung eines Völkermords verwendet werden. Die Antriebe sind ein Herzstück für die Drohnen. Seitens der Solidaritätsbewegung wurde bereits in Jänner Klage gegen die Firma eingereicht, sie noch immer bei der Staatsanwaltschaft liegt.
Zugleich wurde auf die allgemeine Problematik der Rüstungsexporte in Kriegsgebiete hingewiesen, die der Verfassung widersprechen. Denn laut Neutralität darf Österreich keine in kriegerische Auseinandersetzungen involvierte Parteien unterstützen. Mit den Exporten so wichtiger Teile zugunsten Israels, tut es das aber massiv.
Die große Anzahl verschiedener unterstützender Gruppen und auch der Rednerinnen und Redner zeigen den breiten Konsens in der Bewegung gegen die Rüstung insbesondere für den Völkermord-Staat Israel. Die Forderung nach Aufkündigung des Assoziierungsankommen zwischen Israel und der EU wurde ebenfalls erhoben.
Die Demo begann vor dem Haus der EU, um auf die treibende Rolle dieser sowohl in der Hochrüstung als auch bei der Unterstützung des Völkermordes hinzuweisen, führte über das Wirtschaftsministerium, das für die Kontrolle der Rüstungsexporte zuständig wäre, hin zur Regierung am Ballhausplatz, wo die Schlusskundgebung stattfand.
Bereits für den 21.5.26 ist die nächste Aktion gegen die Drohnen-Rüstung angesagt, diesmal vor allem gegen Rheinmetall gerichtet.

Aufruf für die Demo vom 11.4.26

© Fotos: BergWolf.Photography