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“Reel Bad Arabs” – Wie Hollywood ein Volk verteufelt


16. Oktober 2012

Film & Diskussion
Freitag, 19.10.2012, 19 Uhr im OKAZ, Gußhausstraße 14/3; 1040 Wien

Freitag, 19.10.2012, 19 Uhr im OKAZ, Gußhausstraße 14/3; 1040 Wien

Film & Diskussion

 

Doku, USA 2006, Regie Sut Jhally & Jack Shaheen; mit anschließender Diskussion zum Bild von Arabern/Moslems in US-Medien

 

Die 50-minütige Doku beruht auf dem gleichnamigen Buch von Jack Shaheen und beschäftigt sich mit der Darstellung von Arabern und Muslimen im populären Hollywood-Spielfilm und der Verflochtenheit Hollywoods mit der Außenpolitik der US-Regierung.
Der Dokumentation liegt die Analyse von über 900 Spielfilmen zugrunde, durch die das verzerrte Bild von Arabern und Moslems zum Vorschein kommt, welches rassistische, islamophobe und fremdenfeindliche Klischees bedient. Ausschnitte von Filmszenen belegen die Thesen Shaheens, der den Zuschauer auch als Sprecher durch den Film begleitet.

 

Die Dokumentation stützt sich auf fünf thematische Achsen: „Das mystische Araberland“, „Die arabische Bedrohung“, „Nahostpolitik und Hollywood“, „Der einzig gute Araber“ und „Islamophobie“, wobei im sechsten Kapitel „Getting Real“ auch positive bzw. neutrale Darstellungen in neuen Filmen gezeigt werden.