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Auch Wien beteiligte sich am Globalen Marsch nach Jerusalem (GMJ)


31. März 2012

Palästinensischer “Tag des Bodens” mit einer Solidaritätskundgebung am Stephansplatz gefeiert

Trotz schlechter Wetterlage versammelten sich am Freitag, 30. März vor dem Wiener Stephansdom mehr als Hundert Personen, um des palästinensischen Tags des Bodens zu gedenken und sich am internationalen Aktionstag zur Unterstützung des Globalen Marsch nach Jerusalem zu beteiligen.

 

Die Aktion fand unter dem Titel „Nein zur ethnischen Säuberung von Jerusalem“ statt und wurde von einer breiten Plattform an palästinensischen, arabischen und Wiener Organisationen getragen: die palästinensische und irakische Gemeinden, das Tunesische Haus, die Initiative „Gaza Muss Leben“, der Verein Palästinensischer Ärzte und Apotheker in Österreich, Frauen in Schwarz (Wien), die Kritische Jüdische Stimme (Österreich), der Verein Dar-Al-Janub, die Antiimperialistische Koordination, das Koordinationsforum für die Unterstützung Palästinas, die Arabische Organisation für Menschenrechte, die Kommunistischen Initiative Österreich (KI) und das Islamische Bildung- und Kulturzentrum.
Die Teilnehmer/innen trugen palästinensische Fahnen und Transparente gegen die israelische Besatzung und Blockade sowie Landkarten, auf denen die zionistische Expansion in Palästina geschildert wird. Vertreter der arabischen und der solidarischen Organisationen verurteilten die zionistische Expansionspolitik Israels und die Vertreibung der Palästinenser/innen aus Ostjerusalem und riefen zur Solidarität mit ihrem Widerstand auf.
Die Kundgebung wurde mit einem Auftritt der Wiener palästinensischen Volkstanzgruppe „Dschudhur Filastin“ [Wurzel Palästinas] abgeschlossen, die einen freudigen Kontrast zum grauen Wiener Himmel darstellte und sowohl den Kampfeswillen als auch die Lebensfreude der Palästinenser zeigte.

 

Die Initiative Gaza Muss Leben kündigt eine weitere Serie von Straßenaktionen unter dem Titel „Boykottiert den Apartheid-Staat“ an.