25.6. 15h Altes AKH Hof 2

Vor zwei Wochen haben über 400 Studierende in einer demokratischen Vollversammlung klar gegen die Komplizenschaft der Uni Wien am Genozid gestimmt. Mit eindeutiger Mehrheit wurden Anträge für die Beendigung der Partnerschaft mit der Hebrew University, den Boykott Israels, ein Ende der Repression gegen Palästina-Solidarität sowie gegen anti-muslimischen Rassismus angenommen.

Doch das Rektorat und die ÖH tun so, als würden sie die demokratischen Beschlüsse ihrer Studierenden überhaupt nichts angehen. Darum gilt: Wir Studierende müssen selbst für unsere Interessen eintreten. Im Kampf für Veränderungen können wir uns nicht auf die ÖH Uni Wien verlassen, die lieber mit bürokratischen Scheinargumenten ihre eigene Satzung umgeht, als die Studierenden ernst zu nehmen.

Und wir können uns erst recht nicht auf das Rektorat verlassen, das lieber die Polizei auf Studierende hetzt, als das Gespräch zu suchen. Genau das passierte im vergangenen Oktober: Studierende protestierten vor der Universität gegen die strategische Partnerschaft der Universität Wien mit der Hebrew University, und anstatt mit den Studierenden zu sprechen, ließ die Uni die Polizei aufmarschieren.

Die Studierendenversammlung hat deutlich gemacht, wie viele wir sind – und wie groß die Bereitschaft innerhalb der Studierendenschaft ist, endlich konsequent für echte Veränderungen zu kämpfen.

Deshalb: Kommt mit uns auf die Straße und zeigen wir der Universität gemeinsam, dass wir uns Gehör zu verschaffen, wenn die institutionelle Vertretung versagt.

Uni Wien for Palestine