11.10.2026 Beginn: 14:00 Salzburg Hauptbahnhof
Seit drei Jahren verübt die israelische Besatzungsarmee einen Völkermord im Gaza-Streifen und weitet ihn auf das Westjordanland aus. Auch im Libanon dehnt Israel seine Besatzung weiter aus, ermordet Zivilistinnen und Zivilisten und begeht ethnische Säuberungen. Die israelische Regierung macht dabei keinen Hehl aus ihren Absichten: Sie strebt durch Besatzung und Annexion eine größtmögliche Erweiterung des israelischen Staatsgebietes an.
Israel hat die vereinbarten Waffenstillstände in Gaza und dem Libanon unzählige Male gebrochen und seit Beginn der Umsetzung des „Friedensplan“ die von ihm kontrollierten Gebiete in Gaza auf schätzungsweise rund 70 Prozent der Gesamtfläche ausgeweitet. In den restlichen Gebieten leben die Menschen unter unwürdigen Bedingungen, eingepfercht in Lagern und abhängig von der israelischen Willkür, Nahrungsmittel und Hilfsgüter durchzulassen.
Dennoch ist die österreichische Bundesregierung nach wie vor fest entschlossen, ihren Kurs der Israel-Unterstützung fortzusetzen. In Österreich selbst werden kritische und antizionistische Stimmen kriminalisiert und insbesondere Musliminnen und Muslime in einer medial inszenierten Hetzjagd stigmatisiert. Gleichzeitig setzten alle im Parlament vertretenen Parteien auf Militarisierung und Aufrüstung.
Wir fordern:
- Ein Ende von Völkermord, Besatzung und Apartheid
- Verwirklichung des Rechts auf Rückkehr
- Sofortige humanitäre Hilfe durch die UNRWA und alle durch die UNO anerkannten internationalen Hilfsorganisationen – die Blockade beenden
- Sanktionen gegen Israel, insbesondere auf wirtschaftlicher, kultureller und akademischer Ebene
- Schluss mit allen österreichischen Rüstungsgeschäften mit Israel
