Riesen-T-Shirt mit den Namen von 500 vom Terrorstaat ermordeten Athletinnen und Athleten

Am Donnerstag, den 24.9.2026 fand am Linzer Hautbahnhof eine Protestkundgebung gegen das Fußballmatch Österreich-Israel statt. „Tod & Spiele – mit Völkermord spielt man nicht“ lautete das Motto, genauso wie „Rote Karte für Israel“. An die 150 Menschen hatten sich eingefunden, politisch, von ihrer Herkunft sowie auch vom Alter her gut durchmischt.

Aufgerufen hatte die Palästina Solidarität Linz gemeinsam mit der Solidarwerkstatt, unterstützt von den diversen Gruppen der Palästina Solidarität Österreich.


Die Initiative „Write their names“ hatte ein gigantischen Palästina-Fußball-Trikot vorbereitet, auf dem 500 Namen von ermordeten Fußballerinnen und Fußballern per Hand draufgeschrieben standen – ca. die Hälfte jener, die der Apartheid-Staat seit Beginn des akuten Völkermordes ermordete. Begleitet wurde das mit einer Straßenausstellung über den zivilen Widerstand der Versehrten Gazas, die nicht aufhören Fußball zu spielen. Die Versehrten-Mannschaft „Adler Palästinas“ hatte Österreich und insbesondere den ÖFB aufgerufen, nicht mit Völkermord zu spielen und das Match abzusagen.


Zahlreiche Rednerinnen und Redner wiesen auf die Komplizenschaft des politisch-medialen Apparats hin, einschließlich natürlich des ÖFB sowie der internationalen Fußballvereinigungen FIFA und UEFA. Deren Präsidenten wurden von palästinensischen SportlerInnen und Fußball-FunktionärInnen beim Internationalen Strafgerichtshof wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Beihilfe zum Völkermord angezeigt. Unter anderem fördern sie den israelischen Fußball in den besetzten Gebieten.


Die Aktion zeigte starke öffentliche Präsenz. Der Großteil der Passantinnen und Passanten begegnet der Artikulation mit Wohlwollen und Sympathie. Menschen, die nie zuvor in einem politischen Milieu waren, spenden, sprechen ihre Solidarität aus oder werden sogar aktiv. Sie sind moralisch vom politischen System und den Medien abgestoßen. Sie finden die offensichtliche Doppelmoral unerträglich. All das sind untrügliche Anzeichen eines enormen Stimmungswandels in der Bevölkerung. Dass der Bundespräsident das allererste Mal Israel Kriegsverbrechen vorwirft, reflektiert diese Änderung. Er ist besorgt über die Glaubwürdigkeit der herrschenden Eliten und ihrer Institutionen.


Wir müssen mit Zähigkeit weitermachen, darauf hinweisen, dass diese Eliten das Völkerrecht und die Demokratie zerstören. Das Volk muss sie verteidigen.


Was wir brauchen, ist eine massive Kampagne für Sanktionen gegen Israel, um den vom Westen mitbetriebenen Völkermord zu stoppen!



Aufruf der Organisatoren:


https://www.palaestinasolidaritaet.at/2026-07-18-linz-tod-spiele/



Aufruf unterstützender Gruppen:


https://www.palaestinasolidaritaet.at/2026-08-18-kein-fussball-mit-dem-apartheid-staat-israel/



Die Straßenausstellung:


https://www.palaestinasolidaritaet.at/gallery/strassenausstellung/



Videos:


https://youtu.be/ILtyZyp1G_w


https://youtu.be/AGDAGzfJSto


https://youtu.be/nRaz4OIpENQ