Am 13. August spielt der israelische Fußballclub Beitar Jerusalem gegen Austria Wien in der Generali Arena

Am Donnerstag, 13. August, empfängt Austria Wien den israelischen Klub Beitar Jerusalem in der Generali Arena. Anpfiff ist 20:30. Das Spiel endet voraussichtlich zwischen 22:20 und 22:30. Für die Fans von Beitar wurden 900 Eintrittskarten reserviert. Es ist daher davon auszugehen, dass zahlreiche Anhänger des Vereins nach Wien und in den Bezirk Favoriten reisen werden.

Warum informieren wir Sie darüber?

Von den Fans Beitrar Jerusalems geht ein erhebliches Sicherheitsrisiko aus. Es handelt sich nicht um einen friedlichen Fanverband, sondern um gewaltbereite und rabiate israelische Nationalisten. Diese Leute kommen nach Österreich zu einem Zeitpunkt, wo seit Jahren straflos ein Völkermord an den Palästinensern verübt wird, der zionistisch-nationalistische Wahn auf einem Höhepunkt ist und Gewalt gegen Andersdenkende auf der Tagesordnung.

Meiden Sie deshalb um die Zeit des Spiels am 13. August die Gegend um die Generali Arena.

Beitar Jerusalem gilt seit Jahren als der wohl umstrittenste Fußballverein Israels. Die Ultra-Fans von Beitar sind für  schwere Gewalt und Übergriffe sowie ihren Rassismus bekannt. Zu ihren Parolen gehören unter anderem „Tod den Arabern“und „Mögen eure Dörfer brennen“.

Die Gewalt blieb nicht auf das Stadion beschränkt. 2025 griffen Beitar-Anhänger in Jerusalem zwei Busfahrer an. Wiederholt griffen Beitar-Hooligans friedliche Demonstranten gegen Netanjahus Regierung an. Erst Ende Juli 2026 kam es rund um das Conference-League-Spiel auf Zypern erneut zu schweren Ausschreitungen.

Gerade deshalb bereitet vielen Menschen Sorge, dass dieses Spiel ausgerechnet in Favoriten stattfindet – einem Bezirk, in dem Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammenleben und wo die Solidarität mit Palästina auch auf die Straßen getragen wurde..

Die österreichische Regierung kommt seit Jahren ihrer Neutralitätspflicht nicht nach und unterstützt Israel – obwohl es Völkermord und Kriegsverbrechen begeht und den Frieden gefährdet.

Es ist nicht nachvollzierbar, warum ein Verein mit einer seit Jahrzehnten dokumentierten Geschichte von israelisch-nationalistischen Randalen, Gewalt und Einschüchterung überhaupt im Europacup antreten darf. Die österreichische Regierung gibt damit der israelischen Selbstdarstellung eine Bühne und öffnet israelischer Gewalt eine Tür nach Österreich.

Wir hoffen, dass die Wiener Stadtregierung und die Wiener Polizei mit einem umfassenden Sicherheitskonzept jede Form von Gewalt und friedensgefährdenden Ausschreitungen verhindern kann.

Völkermord, Apartheid und Gewalt haben in Favoriten keinen Platz.

Ausführlichere Informationen zum Fußballklub Beitar in unserem Artikel „Beitar Jerusalem – „Hier kommt die rassistischste Mannschaft Israels“ nach Wien“ hier