Straßenausstellung – Infotisch – Kundgebung
[Ort wird noch bekanntgegeben]
Die Versehrten des zionistischen Völkermords leisten zivilen Widerstand
Gazas versehrte SportlerInnen rufen uns an, die israelische Weißwaschungsmaschinerie Fußball nicht nach Österreich zu lassen
Der Terrorstaat Israel hat rund 10% der Bevölkerung Gazas direkt ermordet. Die Folgen für die Überlebenden sind aber nicht minder tragisch. Nicht umsonst werden sie von unserem politisch-medialen Komplex möglichst verdeckt: Hungerblockade, Unterernährung und Seuchen, fehlendes Trinkwasser, fast vollständige Zerstörung aller Gebäude – Wiederaufbau verboten, Vernichtung der Landwirtschaft, kein Schulunterrecht und keine höhere Bildung. Ergo die Hölle auf Erden für die ursprüngliche einheimische Bevölkerung. Denn es ist das erklärte Ziel der Zionistinnen und Zionisten, die Palästinenserinnen und Palästinenser auszulöschen – und der Westen, einschließlich unserer Bundesregierung, deckt weiterhin dieses Verbrechen gegen die Menschlichkeit – trotz der verlogenen antifaschistischen Sprüche von „Nie wieder“, die nicht für die Kolonisierten gelten.
Fußball, sagt man, verbinde die Völker. Darum ermordet Israel systematisch palästinensische Fußballspieler. Die Fußballverbände wie FIFA, UEFA und ÖFB ignorieren das nicht nur, sie hofieren sogar die fußballerischen Botschafter des Völkermords.
Doch selbst unter den unvorstellbaren Bedingungen Gaza hören die Menschen nicht auf zivilen Widerstand zu leisten, einschließlich zehntausender Versehrten, davon ein hoher Anteil von Kindern. Ein Beispiel von vielen ist der weitverbreitete Krückenfußball für Burschen und natürlich auch Mädchen, der begeistert gespielt wird. Auch wenn ihnen vom Westen das Recht auf Leben abgesprochen wird, hören die Verdammten der Erde nicht auf, das Leben zu lieben und ihre Würde und Selbstbestimmung zu verteidigen.
Oft spielen sie mit (selbstgebastelten) Krücken. Manche bekommen die Chance, durch diverse vom Westen unabhängige Hilfsorganisationen höherwertige Prothesen zu bekommen. Doch wer wirklich helfen will, wird hierzulande von der Polizei mit dem Verdacht auf „Terrorfinanzierung“ verfolgt. Denn diejenigen, die Zerstörung und Vernichtung bringen, wollen schließlich am Ende auch noch als die „Helfer“ posieren – siehe das Trumps koloniales „Board of Peace“. Welch Perfidie!
Völkermord darf kein Freispiel sein!
Rote Karte – kein Fußball mit dem Apartheid-Staat!
ÖFB: Matches gegen Israel absagen!
Initiative Palästina Solidarität (IPS)
Die Aktion dient auch dazu gegen das Fußballmatch Österreich-Irsael am 24.9.26 in Linz zu mobiliseren. Dort gibt es um 18h am Hauptbahnhof eine Protestaktion mit dem Titel „Tod & Spiele – Rote Karte für Völkermord“, organisiert von Palästina Solidarität Linz und Solidarwerkstatt Österreich.
