„No Stage for Genocide“

Unter dem gemeinsamen Motto „No stage for genocide“ werden am 15. und 16. Mai in Wien Protestaktionen mit internationalen Künstler:innen und Aktivist:innen organisiert. Sie richten sich gegen die Entscheidung des ORF und der Europäischen Rundfunkunion, Israel trotz anhaltendem Völkermord in Palästina, massiver Vertreibungen im Libanon und eines Angriffskriegs auf den Iran eine Propaganda-Bühne beim Eurovision Song Contest zu bieten.

Beim „Song-Protest“ am 15. Mai in der Venedigerau treten palästinensische Musiker:innen und solidarische Musikgruppen sowie Redner:innen auf, darunter auch der bekannte Violinist Michael Barenboim und Dinis Mota, der als möglicher Kandidat Portugals für den ESC diskutiert wurde, dies aber wegen Israels Teilnahme ausschloss. Unterstützt wird die Aktion zudem von Roger Waters, der sein Engagement mit einer einfachen Botschaft begründet: „Die Lösung sind gleiche humanitäre Rechte“. 

Am 16. Mai um 14:00 Uhr macht das „Bündnis für ein freies Palästina“ bei einer Demonstration mit internationaler Beteiligung am Christian-Broda-Platz auf das anhaltende Morden in Palästina aufmerksam. Die Demonstration soll beim Vogelweidpark, nahe der Stadthalle, enden.  

Katrin Glatz Brubakk, Kinderpsychotherapeutin, die in Gaza für eine internationale Hilfsorganisation tätig war, wird bei beiden Veranstaltungen dabei sein. Neben dem palästinensischen Botschafter Salah Abdel Shafi werden auch internationale Aktivist:innen der Global-Sumud-Flotilla an den Protestaktionen teilnehmen, die derzeit wieder versuchen, die illegale Blockade um Gaza zu durchbrechen.

Palästina Solidarität Österreich

Kontakt: Irina Vana, 06804402085

solivision@palaestinasolidaritaet.at