11.8., fand zwischen 16:00 und 18:45 am Viktor-Adler-Markt in Wien-Favoriten ein Infotisch statt, um Anrainer:innen über die potenzielle Gefahr, die von den gewaltbereiten ultra-nationalistischen und rassistischen, israelischen Fußball-Fans von Beitar Jerusalem, die am 13.8. in Wien gegen die Austria Wien antreten werden, ausgeht, zu  informieren.

Teile der Fankurve von Beitar Jerusalem bezeichnen sich selbst stolz als „rassistischster Verein Israels“ und sind wiederholt mit rassistischen Parolen wie „Tod den Arabern“ oder „ihre Dörfer sollen brennen“ aufgefallen. Im März 2026 verhängte die FIFA daher bereits eine Geldstrafe gegen den israelischen Fußballverband, weil dieser nicht ausreichend gegen anhaltende, umfassend dokumentierte rassistische Vorfälle im Zusammenhang mit Beitar Jerusalem vorgegangen ist.

Das Hinspiel zwischen Austria Wien und Beitar Jerusalem wurde daher in Rumänien ausgetragen. Wir fragen uns nun, warum ein solcher Verein, der nicht einmal in Jerusalem spielen kann, in Wien spielen darf?! Warum können Menschen, die aktiv als israelische Soldat:innen am Völkermord an den Palästinenser:innen beteiligt sind, problemlos nach Österreich einreisen, um hier ein Fußball-Spiel zu besuchen.

Die klare Botschaft des heutigen Infotisch war daher:

UEFA, Stadtregierung und der einladende Verein FK Austria Wien müssen die Verantwortung für die Sicherheit der Bevölkerung in Favoriten wahrnehmen.

Es ist beschämend, dass ein Verein in Wien spielen darf, dessen Fankurve sich offen als rassistisch bezeichnet und zu Gewalt, insbesondere gegen arabische Menschen und Muslim:innen aufruft und palästinasolidarischen Menschen droht.

Am Donnerstag, 13.8., 17:00 Uhr, folgt daher eine weitere Kundgebung am Reumannplatz gegen die Anwesenheit von Beitar und seiner Fans in Wien.

Kundgebung am Viktor-Adler-Markt, an der rund 30 Personen teilnahmen, um die Anrainer:innen zu informieren